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SimMan® 3G: Damals und heute

Entwicklung der Patientensicherheit im Laufe der Zeit

2014

Im Jahr 2014 brachte Laerdal den SimMan 3G Trauma auf den Markt. Er wurde mit Blick auf die Anforderungen an das Simulationstraining im Zusammenhang mit schweren Traumata entwickelt – insbesondere für das Militär und den Rettungsdienst. Mit dem SimMan 3G Trauma haben Kunden die Möglichkeit, amputierte Gliedmaßen, einen intraossären Infusionszugang (IO) am Sternum und Blutungskontrolle zu simulieren. Diese Funktionen tragen neben vielen anderen dazu bei, für die Schüler ein realitätsnahes Trauma-Notfall-Szenario zu schaffen.

2013

Im Zuge der zunehmenden Initiativen zur Patientensicherheit in Krankenhäusern war auch das Militär bestrebt, den Umfang und die Realitätsnähe seiner Schulungen zu verbessern. Im Jahr 2013 führte Laerdal SimMan 3G Mystic ein – einen Simulator, der speziell für die U.S. Army entwickelt worden war. SimMan 3G Mystic wurde speziell entwickelt, um die Trainingsanforderungen für die Versorgung von im Gefecht Verwundeten (Tactical Combat Casualty Care, TCCC) zu erfüllen. SimMan 3G Mystic steht nur US-amerikanischen Kunden zur Verfügung. Wir bei Laerdal sind stolz darauf, dass wir es unseren Lebensrettern beim Militär ermöglichen, nach den bestmöglichen Standards zu trainieren.

2012

Im Jahr 2012 führte die Leapfrog Group den „Hospital Safety Score“ ein, bei dem erstmals die Sicherheit der Versorgung in über 2.500 Krankenhäusern anhand von Buchstaben bewertet wurde.5 Im selben Jahr führten die Centers for Medicare and Medicaid Services (CMS) das Modell der Accountable Care Organizations (ACO) ein. Ziel war es, die Gelder für die Gesundheitsversorgung sinnvoller einzusetzen und gleichzeitig eine qualitativ hochwertige Versorgung der Leistungserbringer zu gewährleisten.6

Diese beiden Bewegungen für die Patientensicherheit bedeuteten, dass die Öffentlichkeit und die Regierungen einen größeren Bedarf an Transparenz hatten. Sie zogen auch medizinisches Fachpersonal und die Organisationen, in denen sie arbeiten, stärker für medizinische Fehler in die Verantwortung.

2010

Im Jahr 2010 führte Laerdal den SimMan Essential ein. SimMan Essential bietet umfassende klinische Funktionen für das Erlernen von wesentlichen Fertigkeiten des Atemwegs-, Atem-, Herz- und Kreislaufmanagements. Mit dem erweiterten Simulatorportfolio bot Laerdal seinen Kunden die Möglichkeit, eine auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Lösung zu wählen. Es dauerte nicht lange, bis der SimMan Essential zu einem festen Bestandteil der Ausbildung im Rettungsdienst, beim Militär und in den Notaufnahmen von Krankenhäusern wurde.

2009

Nachdem Laerdal erkannt hatte, dass ein Bedarf an originalgetreuen physiologischen Reaktionen bei Simulatoren bestand, die in Situ – also in einer realen klinischen Umgebung – eingesetzt werden können, wurde der SimMan 3G entwickelt. Dieses Mitglied der SimMan-Familie kann sowohl neurologische als auch physiologische Symptome aufweisen und ist mittels Drahtlostechnik ganz einfach mobil zu verwenden. SimMan 3G bietet Ausbildern die Flexibilität, grundlegende und fortgeschrittene Fähigkeiten in einer teambasierten Umgebung zu unterrichten.

2004–2007

The Human Factor (2004) zeigte die Bedeutung von Teamarbeit und Kommunikation auf.7 Zu den Empfehlungen für die Reduzierung von Fehlern gehörten die Verwendung des SBAR-Tools (SBAR = situation, background, assessment, recommendation; Situation, Hintergrund, Beurteilung, Empfehlung) und in sich geschlossene Kommunikationsstrategien.

Im Jahr 2006 veröffentlichte die US-amerikanische Behörde Agency for Healthcare Research and Quality (AHRQ) die Anleitung zur Steigerung von Teamleistungen „Team Strategies and Tools to Enhance Performance and Patient Safety (TeamSTEPPS)“. Die darin beschriebenen Erkenntnisse sollten als nationaler Standard für das Teamtraining im Gesundheitswesen dienen.8 Kurz darauf, im Jahr 2007, veröffentlichte das QSEN Institute (Quality and Safety Education for Nurses Institute) die QSEN Competencies. Diese Kompetenzen können in einer Vielzahl von Situationen angewendet werden, um Pflegekräfte mit dem Wissen, den Fähigkeiten und der Einstellung zu schulen, die notwendig sind, um die Qualität der Gesundheitsversorgung kontinuierlich zu verbessern.9

All diese Initiativen machten deutlich, dass das Gesundheitswesen damit begonnen hatte, auf die Gefahren für die Patientensicherheit zu reagieren.

2001

Im Jahr 2001 veröffentlichte das Institute of Medicine (IOM) den revolutionären Bericht „Crossing the Quality Chasm: A New Health System for the 21st Century.“ Als Reaktion auf die geschätzten 98.000 Todesfälle, die jährlich in US-Krankenhäusern aufgrund von medizinischen Fehlern auftraten, definierte das IOM sechs Ziele für die Sicherstellung einer qualitativ hochwertigen Versorgung. Das IOM erklärte, dass die Gesundheitsversorgung sicher, effektiv, patientenorientiert, zeitnah, effizient und gerecht sein sollte.10 Das IOM rückte das Thema Patientensicherheit bei den Entscheidungsträgern im Gesundheitswesen in den Vordergrund und brachte Pläne auf den Weg.

Welcher SimMan Simulator ist für Sie der richtige?

Im Laufe der Jahre wurde der SimMan von Laerdal weiterentwickelt, um Gesundheitsdienstleistern Lösungen für den Umgang mit neuen und einzigartigen Trainingsanforderungen zu bieten. Heute verfügen wir über ein ganzes SimMan-Portfolio, wobei jeder Simulator einem bestimmten Zweck dient. Wenn Sie sich nicht sicher sind, welcher SimMan-Simulator Ihre Bedürfnisse am besten erfüllt, füllen Sie diese kurze Einschätzung aus.

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